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 Anlage 2011 -  2014

Man sieht es schon an den Jahreszahlen, dieses Mal hat es etwas länger gedauert.
Verschieden Umstände haben dazu geführt, dass die Arbeiten immer wieder längere Zeiten unterbrochen werden mussten.

Letztendlich aber ist auch diese Modellbahn fertig geworden, wenn man überhaupt bei diesem Hobby von fertig sprechen kann. Kurz vor Abbau der Anlage war noch einmal der örtliche Kindergarten zu Gast - allein dieser Tag war die Sache wert !!!


 

Im Folgenden ein chronologischer, unvollständiger Bericht.

Die „Platte"
Wieder wurde die Anlagenfläche vergrößert. Der Lange Schenkel misst 1,25x5,60m, der kürzere 1,5x3,45m. Hinzu kommt noch der Schattenbahnhof (Fiddle Yard).

Zusammen kommt die  Anlage auf gut 11qm. Am Ende werden gut 75m Schienen verlegt und ca. 300 Bäume gepflanzt sein, und und und......

 


Der Gleisplan:

Die zweigleisige, elektrifizierte Hauptstrecke führt als „Hundeknochen“ (Wendeschleifen im Tunnel) einmal rund um die gesamte Anlage. Dabei durchfahren die Züge nur den einen, fünfgleisigen HBF. Die Hauptstrecke ist an der langen Anlagenkante im engeren Gleisabstand von 64mm ausgeführt. Auf dieser langen Geraden wirken sich begegnende Züge optische besonders gut.

Die Nebenstrecke zweigt im HBF ab, führt eingleisig zu einem Haltepunkt mit Ausweichgleis und dann weiter zu einem zweigleisigen Endbahnhof. Die Nebenstrecke befährt dabei die Brücke am HBF sowie zwei Tunnel. Um die räumliche Nähe der beiden Nebenstrecken Bahnhöfe zu kaschieren, ist in der Mitte der Anlage ein etwas höherer Gebirgszug angelegt.


 

Nachdem der Gleisplan einmal zur Kontrolle ausgelegt war, startetet die Holzarbeiten. Hier zu sehen, im Wesentlichen die Ebene im späteren Berg / Tunnel.


 

Oberleitung:

Ich Fahre mit einer mech. funktionsfähigen Oberleitung. Als zweiter Stromkreis wird sie wegen dem digitalen Betrieb nicht mehr benötigt. Eine unheimliche Justier-Arbeit, gerade im Bahnhof mit seinen vielen Weichen. Es sieht jedoch super Chic aus, wenn die Pantographen dem Fahrdraht folgen. Im Tunnelbereich habe ich aus Kostengründen auf eine Eigenkonstruktion aus Kupferdraht (war vorhanden) zurückgegriffen. Das funktionierte super. Hier eine der Übergabestellen.


 

So nach und nach wachsen die Eben übereinander. Hier zu sehen:

Links der später HBF mit seinem 5-gleisigem Quertragwerk. In der Ebene darunter eine der Wendeschleifen. 

Mitte und rechts die Rampe der Nebenstrecke und auch die zweite Kehrschleife der elektrifizierten Hauptstrecke. (im Berg)

Auch obligatorisch, der Kleister Eimer. Wo immer möglich, verwende ich Kleister. Erstens ist das Zeugs billig, und zweites auch einfach zu entfernen, wenn es doch mal unbeabsichtigt auf die Gleise oder Bauten kommt.


 

Auch die Arbeiten am langen Anlagenschenkel gehen voran. So aufgeständert sieht die Nebenstrecke doch recht gewagt aus. Allerdings wird das alles noch im Gelände verschwinden. Gut zu sehen ist jedoch, durch unterfahren der Strecke wird Länge gewonnen.


 

Irgendwann, nach unzähligen Probefahrten, schlägt der Landschaftsbau zu. Das Holzgerüst bekommt eine „Haut“ In weiten Bereichen klebe ich dazu mehrere Lagen Raufaser übereinander. Diese unregelmäßig gerissenen Stücke ergeben ein zufälliges Geländeprofile. Dabei ist das Ganze für Bäume, Häuser und andere nicht bewegliche Ausschmückungen tragfähig genug. An anderer Stelle wird Gips benutzt. Vor dem Begrünen wird die gesamte Fläche dann noch in den späteren Farben grundiert.

 

Gerade beim Gelände baue ich immer gern einfach drauf los. für Straßen und Wege braucht es aber doch ein wenig PLAN.


 

So entstehen nach und nach immer mehr kleine Szene und das ursprüngliche Gips und Holzgestell verwandle sich in ein kleine heile Welt.



 

Fertig:

Es ist sehr schwer, die Anlage in ihrer Totalen treffend abzulichten. Die Kleinbildkamera gibt das einfach nicht richtig wieder. Im Folgenden also ein paar Fotos, ohne weiteren Kommentar.

 

 

 

 

 

 

 

 



Abbau:

Was dann folgt, ist eigentlich die schwerste Arbeit. :-(

Der Abbau dauerte nur ca 15 Std. Kein Vergleich zu den vielen Abenden die seit 2011 in den Aufbau invertiert wurden. Aber egal. Beim nächsten Aufbau soll es dann wieder ganz anders, noch schöner, noch größer, noch..... werden.

Bis dahin ist Zeit, Schienen und rollendes Material zu reinigen, alle Weichen zu digitalisieren, Häuser zu reparieren und Pläne zu schmieden :-)


 

So, fertig! Übergebe den Raum der Familie wieder so, wie ich ihn in 2011 „vorübergehend“ in Beschlag genommen habe. (siehe oben).