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Modellbahn 2007/2008
 - Die Unvollendete -

Die Anlage 2007/2008 sollte ein etwas geändertes Konzept verfolgen. Da der Kellerraum immer wieder auch für andere Dinge benutzt wird, sollte die Anlage möglichst platzsparend aufgebaut werden.

Die Idee: Die Anlage ist nur einen Meter tief, es ist daher kein "Servicegang" zwischen Anlage und Wand mehr nötig. Obwohl die Anlagentiefe nur 25cm weniger als beim letzen Aufbau betrugt, ist der Platzgewinn im Raum selbst so fast 1 Meter.

Leider ist bei der Bautiefe keine rundum laufende zweigleisige Hauptstrecke mehr möglich. Auch wurde der "große Bahnhof" auf drei Gleise reduziert. Da somit die vorhandenen Querträger der Oberleitung nicht zum Bahnhof paßten, wurde auf die Oberleitung gänzlich verzichtet. Dafür konnte eine lange Nebenstrecke realisiert werden, die über einen zweigleisigen Endbahnhof und einen Haltepunkt mit Ausweichgleis verfügte. 

Ebenso kam zum ersten Mal ein Schattenbahnhof zum Einsatz, der extra Modul aufgebaut ist und bei Bedarf an die Anlage angesetzt werden konnte.


Die Unvollendete:

Leider stellte sich die Anlagentiefe von 1m doch als schlechte Idee heraus. Die Arbeiten am hinteren Anlagenrad waren kaum vernünftig durchzuführen, zu weit weg für den "Rücken".
Letztendlich haben wir den Aufbau abgebrochen. Das Gelände und die Ausschmückung blieben auf der Strecke. Wieder was gelernt...


 

Totale der "langen Anlage"

Im Hintergrunf - Lenas Dorf

Julias Dorf

 

Fahrt der 44er - Video ca. 2MB

 


Fazit.

Dennoch hat sich der Aufbau gelohnt, wichtige Dinge konnten ausprobiert werden.

Die Anlage ist auch mit nur 1 Meter Tiefe nicht von einer Seite hehr zu bearbeiten. Es geht doch zu sehr ins Kreuz. Ein Zugang von beiden Seite ist unbedingt erforderlich.

Eingleisige Hauptstrecke ist öde. Bei zukünftigen Anlage, die wieder tiefer als 1 Meter sein werden, ist eine zweigleisige und elektrifizierte Hauptstrecke Pflicht.

Nebenstrecke ist das "Salz in der Suppe". Eine möglichst mehrfach sich hin und her schlängelte Trassenführung bietet großzügige Steckenlänge. Ein Haltepunkt mit Ausweichgleis macht auch auf der Nebenbahn abwechslungsreichen Zugverkehr möglich.

Der Schattenbahnhof lädt zum Rangieren ein. Zuggarnituren auszutauschen, ohne das rollende Material per Hand von der Anlage zu nehmen, ist eine echte Bereicherung. Der Schattenbahnhof ist als Kopfbahnhof mit 7 Gleisen ausgeführt. Das komplett montierte Modul mißt 2,10 Meter und kann so schnell auch mal hochkant im Kellerraum verstaut werde. Ein Modul mit Durchfahrmöglichkeit wäre schöner, jedoch würden die Ausmaße dann eine Lagerung problematisch machen.

 

Wie geht's weiter:

Zunächst ist kein weiter Anlagenaufbau geplant.

Der Schattenbahnhof soll mit Rückmeldekontakten und dig. Weichenantrieben ausgestattet werden. Fahrstraßensteuerung über die Central Station ist das Ziel.

Weitere Loks sollen mit geregelten mfx Dekoder ausgestattet werden.

Konzepterstellung für eine verschiebbare Anlage mit 7-8 m2. Zum Bearbeiten steht die Anlage mitten im Raum, bei Betrieb platzsparend an der Wand.